Die Basiselemente bilden das gestalterische Fundament des Corporate Designs. Sie sorgen dafür, dass alle Anwendungen – ob digital oder gedruckt – ein konsistentes, wiedererkennbares Erscheinungsbild haben. Ihr Zusammenspiel prägt die visuelle Identität von Engagement Global in allen Medien.
Die engagierten Bürger*innen als Dreh- und Angelpunkt in der Kommunikation werden durch drei stilisierte Körper in Form eines Signets visualisiert. Die gerundeten Körperformen strahlen eine dynamische und weltoffene Haltung aus. Die Figuren stehen ›miteinander‹ und vermitteln das Prinzip der Gemeinsamkeit.
Um wirken zu können, benötigt jedes Logo einen entsprechenden Umraum beziehungsweise Mindestabstand zu allen Seiten. Im Falle des Engagement Global Logos wird er durch den Körperrumpf der linken Figur definiert. Innerhalb dieser Fläche dürfen keine anderen Elemente platziert werden.
Die Mindestgröße in der Darstellung des Logos beträgt 10 % der Originaldatei (.ai). Das Logo ist definiert in Pantone, CMYK, RGB und in s/w.
Generell gilt: Die zweifarbige Logodarstellung darf entweder auf Weiß oder wie unten dargestellt auf fest definierten Hintergrundfarben stehen. Wird das Logo auf weiteren CD-Farben von Engagement Global platziert, darf es nur einfarbig verwendet werden. Die Abbildungen zeigen, auf welchen Hintergründen es in weiß platziert platziert werden darf.
Wenn das Logo auf einem extremen Hochformat positioniert werden soll, das außerdem mit einer plakativen Fernwirkung arbeitet, darf in absoluten Ausnahmefällen der Schriftzug linksbündig unterhalb des Signets platziert werden. Dies gilt beispielsweise für den Einsatz auf Rollups. Da der Abstand des Textes zum Signet fest definiert ist, darf die Umpositionierung nicht individuell erfolgen. Es gibt hier eine Vorlage, die bei der Abteilung G2 Kommunikation, Veranstaltungen angefragt werden kann.
In Kontexten, in denen das Signet eindeutig mit Engagement Global assoziiert wird, darf es isoliert verwendet werden.
Im Social-Media-Bereich kann das Signet beispielsweise alleinstehend eingesetzt werden – etwa als illustratives Gestaltungselement oder als stellvertretende Markenkennzeichnung auf Werbemitteln. Es ersetzt dabei nicht das vollständige Logo mit Schriftzug.
Im Gegensatz zur regulären Logoanwendung wird das Signet in Weiß – beispielsweise als dezentes ›Wasserzeichen‹ – im Social-Media-Bereich oder in Videos in reduzierter Deckkraft (60 %) auf den definierten Hintergrundfarben eingesetzt. In der ersten Bildreihe sind entsprechende Beispiele dargestellt. Auch eine Platzierung auf Bildmaterial (z. B. Fotos) ist in diesen Anwendungsfeldern zulässig.
Die zweite Reihe zeigt die petrolfarbene Variante des Signets, die mit 100 % Deckkraft auf den definierten Strukturfarben oder auf der Primärfarbe Türkis eingesetzt werden darf.
Wird das Logo auf Hintergründe mit Strukturen oder auch auf Fotos gesetzt, so sind einige Aspekte zu berücksichtigen: Das zweifarbige Logo darf nur dann auf Bilder gesetzt werden, wenn das Bild an der entsprechenden Stelle sehr beruhigt ist und ausreichend helle Bereiche vorhanden sind, um die Lesbarkeit zu gewährleisten (Äquivalent eines 10–15 %-tigen Farbtons). Bei dunklen Hintergründen wird die einfarbige negative Logovariante verwendet.
Es kann hilfreich sein, das Bild an entsprechender Stelle aufzuhellen oder weichzuzeichnen. Gelingt es nicht, das Bild auf diese Weise zu bearbeiten, muss eine weiße Fläche unterhalb des Logos angebracht werden. Auf kleinteiligen Fotos oder bei fehlendem farbigen Kontrast ist die Darstellung des Logos nicht zulässig.
Die Größenverhältnisse von Engagement Global- und BMZ-Logo orientieren sich an der Höhe der jeweiligen Schriftzüge. Die Ausrichtung erfolgt über Ober- und Unterkante der Typografie, wie im Beispiel durch die gestrichelten Linien verdeutlicht.
Die Abbildungsgröße der BMZ-Bildwortmarke sollte nach Möglichkeit mindestens 70 % betragen. Es gibt allerdings Anwendungsfälle, in denen die Einhaltung dieser Vorgabe nicht realisierbar ist. Dann ist zu beachten, dass die BMZ-Bildwortmarke trotzdem gut erkennbar und vor allem lesbar bleibt.
Die Schriftgröße des Textzusatzes ›im Auftrag des‹ entspricht in der Kombination mit einem Absendertext oder einem Impressum der Schriftgröße dieses Textes. Werden BMZ-Logo und Textzusatz frei stehend platziert, so sollte die Schriftgröße von ›Im Auftrag des‹ in etwa der Größe der Schrift in der Bildwortmarke entsprechen.
Anfertigung eines Beispiel-Screenshots, der zeigt, wie Programmlogos zusammen mit dem EG- und dem BMZ-Logo – etwa im Impressum – dargestellt werden können.
Auf die Förderung der Maßnahme(n) durch Engagement Global und das BMZ ist in allen Druck- und Medienerzeugnissen (einschließlich Webseiten und audiovisuellen Medien), die im Zusammenhang mit dem Projekt erstellt werden, mit folgendem Standardsatz hinzuweisen:
Weitere Hinweise zur Verwendung der BMZ-Bildwortmarke sind auf der Website der Bundesregierung zu finden:
Die Klavika ist eine serifenlose Schriftfamilie von Eric Olson und erschien 2004 bei der Process Type Foundry. Sie ist die Hausschrift von Engagement Global und findet auch im Schriftzug des Logos Verwendung. Die Schrift vereint humanistische mit geometrischen Gestaltungsansätzen zu einer zeitgemäßen und vielseitig einsetzbaren Schrift.
Die Klavika Schriftfamilie eignet sich sowohl für Druckerzeugnisse als auch für den Webgebrauch. Somit sind die definierten Schriften medienübergreifend zu verwenden (Aufsteller, Publikationen, Postkarten, Website, usw.). Um einen aufgeräumten Gesamteindruck zu bewahren, sollten nur die im Styleguide aufgelisteten Schriftschnitte zum Einsatz kommen.
Für markante Überschriften und aktivierende Textelemente mit direkter Ansprache kommt medienübergreifend die Klavika Black Display zum Einsatz. Sie wird auch in Kampagnen, Anzeigen und Social Media als Headline-Schrift verwendet.
Zitate oder prägnante Kernsätze können – je nach Länge – in Klavika Black Display oder Klavika Basic Bold gesetzt werden. Zwischenüberschriften folgen einer gestalterischen Hierarchie mit Klavika Basic Bold und Medium. Für Fließtexte wird Klavika Regular verwendet. Kursivschnitte dienen der Auszeichnung einzelner Begriffe, für Bildunterschriften in Printmedien sowie zur Hervorhebung innerhalb von Fließtexten.
Überschriften sind grundsätzlich in gemischter Groß- und Kleinschreibung zu setzen. Eine Ausnahme bilden Rubriken auf der Website, die zur besseren Abgrenzung komplett in Versalien dargestellt werden.
Da in einer größeren Organisation mit entsprechend großem Schriftverkehr lizenzpflichtige Schriften nicht jedem Arbeitsplatz zugänglich sind, ist es üblich, eine weitere, bereits vorinstallierte Systemschrift einzusetzen. Die Calibri wird für Korrespondenz und Powerpoint-Präsentationen eingesetzt.
Das Corporate Design lebt von großzügigen Weißräumen, die durch kräftige Farbakzente in Primär- und Sekundärfarben lebendig und kontrastreich ergänzt werden. Die Farbpalette besteht aus den Primärfarben Petrol und Türkis sowie den Sekundärfarben Gelb und Orange, die gezielt zur Akzentuierung und Hervorhebung eingesetzt werden.
Für flächige Farbverwendungen gelten ausschließlich die vollen Farbtöne – Farbabstufungen oder reduzierte Deckkräfte sind dabei nicht zulässig. Die einzige Ausnahme bilden Infografiken und Diagramme, in denen abgestufte Töne zur Differenzierung genutzt werden dürfen (siehe Kapitel ‚Infografiken‘).
Die Strukturfarben fungieren als strukturierende Hintergrundfarben und unterstützen insbesondere im Web eine klare visuelle Gliederung.
Grundsätzlich ist ein großflächiger Einsatz von Farben erlaubt. Wenn mehrere Farben zusammenwirken, ist darauf zu achten, dass der Gesamteindruck nicht zu bunt wird. Dies kann durch den gezielten Einsatz von großflächigen Weißräumen erreicht werden. Farbverläufe sind nicht gestattet.
Beim Einsatz der Farben ist auf den jeweiligen Verwendungszweck zu achten: Für Druckprodukte werden die CMYK-Farben genutzt, für digitale Anwendungen (Website, PPT-Präsentationen und Web-PDFs) gelten die RGB- bzw. HEX-Werte.
Für den Druck auf ungestrichenem Papier – insbesondere Recyclingpapier – wurden für die Farben Petrol, Gelb und Orange zusätzlich spezifische CMYK-Uncoated-Werte definiert. Diese alternativen Werte sorgen dafür, dass die Farbtöne trotz der höheren Saugfähigkeit des Materials möglichst nah an der gewünschten Wirkung bleiben und im Druck ein konsistentes, hochwertiges Ergebnis erzielt wird.
Die Farbgestaltung im Webdesign von Engagement Global folgt einem klar definierten Farbsystem, das eine konsistente, zugängliche und markentypische Gestaltung gewährleistet.
Fließtexte und andere Schriften werden standardmäßig in 100-prozentigem Schwarz gesetzt. Die Verwendung von Schrift auf Farbhintergründen ist mit einer Ausnahme ausschließlich in Schwarz oder Weiß gestattet. Schrift auf Gelb, Orange, Türkis und Beige wird standardmäßig in Schwarz dargestellt, während auf allen anderen Farbtönen die Schrift in Weiß verwendet wird.
Bei prägnanten Headlines sowie dem Engagement Claim kann eine Zeile farbig hervorgehoben werden: auf weißem oder türkisfarbenem Hintergrund in Petrol, auf petrolfarbenem Hintergrund in Türkis mit 90 % Tonwert. Die erste Zeile wird – je nach Hintergrund – in Schwarz oder Weiß gesetzt.
Eine weitere Farbkombination ist ausschließlich in Ausnahmefällen zulässig: Petrol auf gelber Hinterlegung. Diese Variante darf gezielt für aufmerksamkeitsstarke Kampagnen und Social-Media-Formate eingesetzt werden, insbesondere wenn jüngere Zielgruppen angesprochen werden sollen.
Innerhalb einer Headline können einzelne Wörter farblich hervorgehoben werden (vgl. Website: „Sie haben Fragen“). Im Printbereich wird jedoch empfohlen, ganze Sinneinheiten einheitlich in einem Farbton zu gestalten.
Fotos sind ein zentrales Element der Kommunikation von Engagement Global und aller Angebote. Bilder erzählen Geschichten, vermitteln Einblicke in die Tätigkeiten von Engagierten, illustrieren Erfahrungsberichte und stellen Menschen vor. Darüber hinaus haben sie eine starke ästhetische Wirkung und prägen die Außenwahrnehmung entscheidend mit. Daher gelten verbindliche Qualitätskriterien für alle eingesetzten Bilder.
Erfahrungs- und Projektberichte sollten stets mit authentischen und individuellen Fotos bebildert werden. Die dargestellten Szenen sollten realistisch und nachvollziehbar sein – weder dramatisiert noch romantisiert. Ziel ist eine positive, aber glaubwürdige Bildsprache, die die Personen in menschenwürdigen Situationen zeigt. Darstellungen von Elend, Nacktheit, Demütigung oder jeglicher Form von Diskriminierung sind auszuschließen.
Stockbilder dürfen nur im allgemeinen, stimmungsbildenden Kontext eingesetzt werden – etwa zur Visualisierung übergeordneter Themen. Sie sind unzulässig für die Darstellung konkreter Personen oder Ereignisse. Abgebildete Personen dürfen niemals fälschlich in spezifische Zusammenhänge gestellt oder als Teil eines individuellen Erfahrungsberichts inszeniert werden.
Um Wirkung zu entfalten und Interesse zu wecken, sollten Fotos eine Geschichte erzählen. Eine überzeugende Bildaussage entsteht, wenn Menschen in konkreten, authentischen Handlungssituationen gezeigt werden.
Hilfreich ist es, sich bei der Motivwahl zu fragen: Erzählt das Bild (in Kombination mit der Bildunterschrift) …
Fotos sind immer interpretierte Ausschnitte der Realität und unterliegen gesellschaftlichen Wahrnehmungsmustern. Gerade bei internationalen Einsätzen ist daher besondere Sensibilität gefragt: Menschen aus verschiedenen Kulturen müssen respektvoll, gleichberechtigt und auf Augenhöhe dargestellt werden – sowohl im Bildaufbau als auch hinsichtlich ihrer Rollen und Tätigkeiten.
Die Bildauswahl in ihrer Gesamtheit sollte Vielfalt zeigen und gängigen Stereotypen bewusst entgegenwirken. Es ist auf einen breiten Mix unterschiedlicher Motive, Kontexte und Perspektiven zu achten. Die visuelle Sprache soll sich deutlich von der Ästhetik touristischer Werbung abheben. Die Verwendung von Fotofiltern ist untersagt.
Für die Bilder auf den Angebots-Profilseiten und den Programm-Websites gelten dieselben Regeln, wie oben für Engagement Global beschrieben. Insbesondere bei der Auswahl des zentralen Bildes, das als Teaserbild und im Header der Profilseite genutzt wird, muss beachtet werden:
Die in Erfahrungs- und Projektberichten gezeigten Bilder sollten zahlreich sein und viele Informationen mitgeben. Einfache Selbstportraits oder Gruppenbilder sollten vermieden werden – besser sind Abbildungen von Menschen bei der Arbeit, bei gemeinsamen Freizeitaktivitäten oder von Projektvorstellungen. Aussagekräftige Bildunterschriften sind ein Muss. Die folgenden Bilder sind positive Beispiele für Bilder aus Erfahrungsberichten:
Fotos sind ein zentrales Gestaltungselement und prägen maßgeblich den visuellen Auftritt von Engagement Global. Neben technischer Qualität – etwa ausreichender Auflösung – sind Komposition, Beleuchtung und Perspektive entscheidend für die Bildwirkung. Filtereffekte (z. B. Instagram-Filter) sind zu vermeiden, da sie die Bildaussage verfälschen können.
Für Laien ist es verständlicherweise nicht immer leicht, perfekte Aufnahmen zu machen. Die folgenden Hinweise unterstützen dabei, trotzdem hochwertiges und wirkungsvolles Bildmaterial zu erstellen:
Das Erscheinungsbild von Engagement Global basiert im Grundsatz auf einer klaren, eckigen Formensprache. Einzelne Gestaltungselemente mit abgerundeten Ecken greifen jedoch bewusst die weiche Formsprache des Signets auf. Diese gestalterische Referenz soll gezielt Aufmerksamkeit erzeugen und insbesondere bei Elementen mit aktivierender Funktion zum Einsatz kommen – gleichzeitig aber stets im ausgewogenen Verhältnis zum Gesamtbild stehen. Deshalb sollten abgerundete Ecken im Layout maximal 10–15 % der Gesamtgestaltung ausmachen.
Im Webdesign betrifft dies vor allem Call-to-Action-Elemente wie das Kontaktelement, Filter- und Link-Buttons sowie ausgewählte Bild-Text-Teaser. Auch in Printmedien wird diese Formensprache zurückhaltend weitergeführt – beispielsweise in Form farbhinterlegter Infoboxen mit abgerundeten Ecken.
Die in den Vorlagendateien definierten Abrundungen – etwa mit einem Radius von 16 Pixeln im Webdesign – bieten eine verbindliche Orientierung für den Einsatz weicherer Formelemente. So wird sichergestellt, dass abgerundete Ecken gezielt, konsistent und im richtigen Verhältnis zur Gesamterscheinung eingesetzt werden. Eine willkürliche Anwendung ist ausgeschlossen: Alle entsprechenden Gestaltungselemente sind innerhalb der Webmodule und Printvorlagen eindeutig festgelegt. Für großformatige Anwendungen wie Messewände gelten diese Pixelwerte jedoch nicht unmittelbar – hier sollte die Abrundung nicht proportional skaliert, sondern optisch angepasst werden, sodass sie auch im vergrößerten Format harmonisch zum Gesamtbild passt.
Illustrationen ergänzen den visuellen Auftritt von Engagement Global und werden hauptsächlich zur Visualisierung von Themenbereichen eingesetzt – als gestalterisches Pendant zum Fotoeinsatz. Sie bestehen aus schwarzen, handgezeichneten Liniengrafiken ohne Füllung, die durch plakative, flächig ausgefüllte Motive ergänzt werden.
Für einen konsistenten Auftritt ist die einheitliche Anwendung des festgelegten Illustrationsstils essenziell. Mischformen oder stilistische Abweichungen – etwa 3D-Optiken oder cartoonhafte Elemente – sind nicht zulässig. Auch eine dekorative Überladung oder zu kleinteilige Ausarbeitung sollte vermieden werden.
Illustrationen entfalten ihre Wirkung bevorzugt auf der Sekundärfarbe Gelb. Neben der Hauptfarbe Schwarz darf eine zusätzliche Akzentfarbe für die flächig hinterlegten Elemente eingesetzt werden: entweder Petrol oder Rot. Der Rotton ist ausschließlich innerhalb von Illustrationen erlaubt und hat folgende Farbwerte: CMYK: 15 | 80 | 100 | 4 · Hex: #CB4B0A
Illustrationen können alternativ auch auf weißem oder hellbeigem Hintergrund eingesetzt werden. Dabei gelten dieselben Stilvorgaben: Die handgezeichneten Konturen erscheinen stets in Schwarz und zeigen meist organische oder menschliche Motive – etwa Hände, Pflanzen oder Figuren. Ergänzt wird die Zeichnung durch ein plakatives, flächiges Element. Diese Farbflächen sind in der Regel nicht umrandet – eine Outline wird nur in Ausnahmefällen eingesetzt, wenn sich überlagernde Flächen an bestimmten Schnittpunkten besser voneinander abheben sollen.
Menschliche und organische Motive gehören zum festen Bestandteil des Illustrationsstils von Engagement Global – dazu zählt auch die Darstellung von Personen. Um eine klare und stilistisch stimmige Bildsprache zu gewährleisten, erfolgt die Abbildung ausschließlich im Vollprofil oder in leichtem Halbprofil, sodass Gesichtskonturen wie Nase und Mund erkennbar sind. Eine frontale Darstellung mit leeren Gesichtern ist ebenso unzulässig wie die detaillierte Ausarbeitung von Gesichtszügen.
Die Konturen von Gesichtern, Armen und Händen werden gezeichnet, während Haare und Kleidung als flächige Elemente angelegt sind. Die Kleidung erscheint immer in Schwarz und wird nicht durch zusätzliche Linien gegliedert. Lediglich punktuelle Ausparungen, die den Hintergrund durchscheinen lassen, sind als stilistische Ausnahme möglich. Innerhalb der Farbflächen dürfen Haare unterschiedliche Farbtöne aus dem Corporate Design erhalten, um individuelle Akzente zu setzen.
Bei der Auswahl der dargestellten Personen ist auf eine vielfältige Repräsentation unterschiedlicher Altersgruppen und kultureller Hintergründe zu achten. Stereotype Darstellungen sind zu vermeiden.
Plakative Icons erleichtern die visuelle Erfassung von Inhalten und unterstützen die Orientierung innerhalb von Texten. Sie schaffen Struktur, lenken den Blick und stärken die Wiedererkennbarkeit zentraler Themen. Ihr Einsatz trägt somit zu einer intuitiven und klaren Informationsvermittlung bei.
Der Einsatz von Icons ist medienübergreifend zulässig, sollte jedoch sehr sparsam erfolgen. Die Icon-Sprache basiert auf klar konturierten Symbolen mit kräftiger Outline und ohne Flächenfüllung. Dabei ist auf eine einheitliche Strichstärke zu achten. Farblich orientieren sich die Icons an der Schwarz-Weiß-Verwendung der Typografie, das heißt: Sie dürfen ausschließlich in Schwarz oder Weiß auf den definierten Corporate Design-Farben eingesetzt werden. Weitere Farbvarianten sind nicht zulässig.
Infografiken vermitteln Inhalte prägnant und visuell strukturiert. Bevorzugt werden bekannte Darstellungsformen wie Säulen- oder Tortendiagramme. Die Typografie muss gut lesbar und in Schwarz gehalten sein, wobei die Schriftgröße stets unterhalb der Headline-Größen liegt und nicht mit ihnen konkurriert. Bei mehreren Grafiken innerhalb eines Mediums sind die Überschriften einheitlich zu setzen. Gestaltung und Aufbau orientieren sich am klaren, funktionalen Stil des Corporate Designs.
Infografiken werden in der Regel auf weißem Hintergrund oder mit den definierten Strukturfarben hinterlegt. Für Säulen- und Tortendiagramme kommen die Primär- und Sekundärfarben zum Einsatz. Innerhalb dieser Diagramme dürfen die Farben ausschließlich dort in unterschiedlichen Deckkräften eingesetzt werden – in allen anderen Gestaltungselementen sind diese Farbabstufungen nicht zulässig.
Die Typografie wird standardmäßig in Schwarz gesetzt. Bei Prozentwerten auf farbigem Hintergrund gelten die Regeln der Typofarbverwendung: Auf Petrol z. B. wird die Schrift in Weiß dargestellt.
Plakative Zahlwerte auf Strukturfarben dürfen in Schwarz, Petrol oder Dunkelpetrol erscheinen. Eine Hervorhebung einzelner Zahlenwerte ist in Ausnahmefällen mit der Sekundärfarbe Orange erlaubt.